Ausbildung in

Traumatherapie

Wofür ich in meiner Arbeit stehe:

Mir liegt die Förderung von Selbstbejahung, Selbstannahme und liebevoller Selbstwahrnehmung sehr am Herzen, weil darin ein tiefes Potenzial für Heilung und Entwicklung liegt. Menschen können lernen, sich selbst wieder mit mehr Mitgefühl, innerer Sicherheit und Wertschätzung zu begegnen – auch dort, wo seelische Verletzungen, innere Blockaden oder langjährige Schutzmechanismen entstanden sind.

Die Nächsten termine:

13.-16.06.2026
07.-10.11.2026
13.-16.03.2027
13.-16.11.2027

Die Ausbildung vermittelt Grundlagen der Bejahenden Traumaarbeit und verbindet:

• traumasensibles Verstehen
• Selbsterfahrung
• Beziehungsarbeit
•Nervensystemregulation
• praktische Begleitungskompetenz

Abschluss Zertifikat: Psychologische*r Berater*in Schwerpunkt Traumatherapie

für wen die ausbildung geeignet ist:

die teilnehmenden lernen:

Die folgenden zu erwerbenden Kompetenzen sind eine Auswahl, die Brigitte aus über dreißig Jahren traumatherapeutischer Praxis und Erfahrung als Ausbilderin getroffen hat. Sie ermöglichen, dass Fachkräfte ihre Klient*innen tiefgehender verstehen. Dieses Verstehen führt dazu, dass herausfordernde Situationen mit mehr Gelassenheit, innerer Sicherheit und aus den eigenen Ressourcen heraus bewältigt werden können. Das stärkt die Beziehung zu den Klient*innen, was diese ermutigt sich auf die Beratung/ Therapie/ Coaching einzulassen. Die Beziehung ermöglicht eine sehr nachhaltige Arbeitsweise welche die Fachkräfte stärkt und eine Burnout-Prophylaxe bietet. Darüberhinaus wächst die Bereitschaft aller Beteiligten Veränderungen zu ermöglichen, zuzulassen und zu bewirken.

Folgende Kompetenzen werden gelernt:

  • Die Basics in Traumatherapie und Beratung
  • Einführung in die Traumatherorie und Traumatherapie
  • Die Traumatypen
  • Was ist Empathie und wie geht es
  • Was ist Wertschätzung und wie geht es
  • Was ist Kongruenz und wie geht es
  • Eine Schule des Fühlens: Welche Rolle spielen Gefühle und wie kann mit ihnen statt gegen sie gearbeitet werden – inkl. Qualitätsanalysen der Gefühle
  • Auftrags und Bereitschaftsklärung
  • Das Bejahen von Abwehr und Widerstand
  • Was ist ein sicheres Bindungsangebot und wie gehts es
  • Die Bereitschaft Anfänger*in zu sein und sich dem Nichtwissen anzuvertrauen
  • Der innere Dialog mit der Selbstbejahungskompetenz
  • Reinszenierungen verstehen, sie als Entwicklungschance begreifen und nutzen, und die verborgenen Verletzungen heilen, um sie beenden zu können
  • Die bejahende Arbeit mit dem inneren Kind und die Neue Innere Kind Arbeit NIKA

„Selbstbejahung ist eine zentrale Grundlage jeder tiefen persönlichen Entwicklung“
– Brigitte Koch-Kersten

Kosten:

Teilnahme als Selbstentwicklungsteilnehmer*in:

Wenn Ihr Interesse weniger der Begleitung anderer, aber umso mehr der eignen vertieften Selbstentwicklung gilt, d.h.

  • wenn Sie sich, über einen Zeitraum von 1,5 Jahren, mit einer Regelmäßigkeit von drei bis vier Monaten, intensiver Selbstentwicklung widmen möchten
  • in einer Gruppe, in der Sie Anteil nehmen an und profitieren möchten von den Entwicklungsschritten der anderen Teilnehmenden
  • wenn Sie lernen möchten, welche Bedingungen gegeben sein müssen, damit Entwicklung und Traumaheilung geschehen kann
  • und wenn Sie die theoretischen Grundlagen der Ausbildung (Personzentrierung, Traumapsychologie, Psychologie der Selbstbejahung) kennenlernen möchten
  • wenn Sie die wichtigsten Bausteine der Traumaheilung: das vollständige Zulassen der Gefühle und Bejahen der Widerstände, für Ihre eigenen Entwicklungsprozesse erlernen möchten

Sie können als Selbstentwicklungsteilnehmer*in ausschließlich an den viertägigen Präsenzseminaren teilnehmen oder alle in der Ausbildung angebotenen Tools nutzen (Online-Kurse , die im Online-Portal der TTB hinterlegt sind, kollegiale Treffen, Führen von Lern-Gesprächen mit Klienten und Lehr-Supervision). Sie erhalten am Ende der Ausbildungszeit eine Teilnahmebescheinigung, jedoch kein Ausbildungszertifikat. Die Ausbildungsgebühren sind für alle Teilnehmenden gleich.

Teilnahme als Vertiefungsteilnehmer*in:

Sie können nach Abschluss der Ausbildung TTB und/ oder TTI oder nach Beendigung der Seminarteilnahme als Selbstentwicklungsteilnehmer*in, wieder an den viertägigen Präsenz-Ausbildungsseminaren der dann folgenden Ausbildung TTB als Vertiefungsteilnehmer*in teilnehmen. Vertiefungsteilnehmer*innen können die viertägigen Präsenz-Ausbildungsseminare einzeln buchen (pro viertägiges Seminar 580 €) oder sich für die gesamte Ausbildung (4 viertägige Präsenzseminare mit allen weiteren Ausbildungstools) anmelden. Sie erhalten in diesem Fall 10% Rabatt auf die Ausbildungsgebühr. Bei Fragen zu diesem Modell, wenden Sie sich gerne per E-Mail an Brigitte (brigittekochkersten@gmail.com)

Weitere Literaturangaben erhalten Sie in der Ausbildung.

Die Arbeit niederschwellig kennenlernen

  • Wie kann ich einen Eindruck von der Traumatherapie, die in der Ausbildung vermittelt wird, bekommen?

    1. Einen intensiven Eindruck von den Inhalten und Methoden der Ausbildung können Sie mit Ihrer Teilnahme an einem der angebotenen Seminare und Retreats gewinnen. In diesen Selbsterfahrungsseminaren können Sie meine Arbeitsweise miterleben.
    ZUM SEMINARANGEBOT

    2. Über die Videos auf meinem YOUTUBE KANAL oder über MEIN BUCH, die CDs oder Downloads aus meinem WEBSHOP.
  • Die Organisation der Ausbildung in Traumatherapie, Basisausbildung, TTB:

    die Ausbildung findet in einer teil-offenen Gruppe statt. Das heißt, dass zu jedem Präsenzseminar eine Gruppe von ca. 5-8 Personen einsteigen kann, während diejenigen in der Gruppe, die im vorigen Präsenzseminar angefangen haben, dann schon ihr zweites Präsenzseminar besuchen u.s.w. So befinden sich in jedem Präsenzseminar Teilnehmer mit unterschiedlichem „Ausbildungsstand“. Die Personen, die gemeinsam einsteigen, bilden eine Kerngruppe, die bis zum Schluss zusammen bleibt. Der Vorteil dieser Organisationsform ist, dass es „ältere“ Auszubildende gibt, die sich schon auskennen und die „Neuen“ am Anfang unterstützen können und dass man an denen, die schon das letzte Seminar besuchen, während man selbst möglicherweise gerade erst angefangen hat, sehen kann, welche Entwicklung in der Ausbildung möglich ist.
  • Was kann ich tun, wenn ich an einem Seminar nicht teilnehmen konnte?

    Sollten Sie an einem Intensivseminar von 4 Tagen oder an einem 1-tägigen Onlineseminar nicht teilnehmen können, können Sie das Seminar in einer nachfolgenden Gruppe, in der ein Platz frei ist (!) nachholen.
  • In der Ausbildung muss ich Eigenleistungen erbringen. Welche? Was muss ich tun?

    Siehe Studienplan – oben auf der Seite
  • Wie bekomme ich Klienten?

    Fragen Sie Bekannte oder besser noch Bekannte von Bekannten (nicht Verwandte oder Freunde), ob sie Interesse daran haben von Ihnen im Rahmen der Ausbildung begleitet zu werden. Sie sollten max. 5 Gespräche mit 1 Person führen, d.h. Sie brauchen mindestens 4 Personen, mit denen Sie Gespräche führen.
  • 30 Std. Literaturdiskussion und kollegiale Begleitung:

    Sie lesen und diskutieren die vorgeschlagene Literatur mit den Ausbildungskollegen/innen. Sie erhalten eine Literaturliste. Kollegiale Begleitung bedeutet, sich in einer Kleingruppe oder mit einer anderen Person aus der Ausbildung zu treffen und sich gegenseitig in einem „hilfreichen Gespräch“ zu begleiten. Wie und mit welchen Methoden das geschehen soll, wird in den Ausbildungsseminaren vermittelt. Während des ersten Präsenzseminars können Sie sich mit den anderen AusbildungsteilnehmerInnen zu kollegialen Treffen verabreden. Es wird eine TTB-Telegramgruppe geführt, in der sich alle Auszubildenden verabreden und austauschen können. Kollegiale Treffen finden i.d.R. per Zoom oder über eine andere Verbindungsplattform statt.
  • Das Führen eines Onlineseminar- Tagebuchs:

    Im Online-Tagebuch können Sie Ihre persönlichen Erfahrungen, die Sie in den Online-Seminaren machen und die in den Online-Seminaren gestellten Hausaufgaben (Übungen), aufschreiben. Das Onlineseminar-Tagebuch dient ausschließlich Ihren persönlichen Zwecken und muss zum Abschluss nicht vorgelegt werden. Sie machen damit ihr Wissen haltbar und können auch nach Jahren noch darauf zugreifen.
  • Unterstützung durch Mentor*innen:

    Ihres Selbstentwicklungsprozesses können Sie kostenpflichtig traumatherapeutische Begleitung mit Mentoren*innen vereinbaren. MentorInnen sind fortgeschrittene Auszubildende des GAP Instituts Kassel, die bereits therapeutisch arbeiten und zur Durchführung von traumatherapeutischen Gesprächen qualifiziert sind. In den Präsenzseminaren sind Mentorinnen anwesend, die während des Seminars kostenlos zur Unterstützung in Selbstentwicklungsprozessen bereit stehen. Zwischen den Seminaren können Sie alle aktiven Mentorinnen um Unterstützung bitten. Infos zu den Mentorinnen finden Sie auf der geschützten Seite der Ausbildung TTB.
  • Abschlusskolloquium:

    Das etwa 1 Stunde dauernde Gruppen- und / oder Einzelgespräch im Abschlusskolloquium ist eine Gelegenheit über die gesamte Ausbildung zu reflektieren, sich der gemachten Erfahrungen sowie des Gelernten bewusst zu werden und einige Aspekte davon zu präsentieren.
  • Wo kann ich während der Präsenzseminare übernachten?

    Sie können per E-mail um eine Liste mit Unterkunftsmöglichkeiten im GAP Institut Kassel bitten, oder sich über die üblichen öffentlichen Portale (z.b. airbnb Kassel) über Unterkünfte informieren.
  • Wie und wo kann ich weitere Fragen stellen?

    Sie können mir gerne über das Kontakt-Formular oder per E-mail schreiben und Ihre Fragen stellen.
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