Traumaorientierte Fallsupervision in der Jugendhilfe

 
Jedes Verhalten von Menschen ist sinnvoll und dient einem Zweck. Dies gilt auch für das auffällige, verhaltensoriginelle Verhalten von Kindern und Jugendlichen.

„Unerhörtes Verhalten“ kann als Kommunikationsangebot einer Person verstanden werden, den zugrunde liegenden Sinn und somit die darin verborgenen, tiefer liegenden Bedürfnissen zu verstehen.

Mittels:

  • Empathie, Wertschätzung, Kongruenz,
  • Kenntnissen der Psychotraumatologie und der Entwicklungspychologie und
  • dem Wissen um entwicklungsförderliche Kommunikation

können pädagogische Fachkräfte und Therapeuten Einblick gewinnen in die Erlebensstrukturen der Jugendlichen, ihre Abwehr und schließlich die Lebensfragen, die sich aus subtraumatischen oder traumatischen Erfahrungen zwingend ergeben.

Ausgehend von einer fundierten Analyse lassen sich sinnvolle Interventionen in der pädagogischen Arbeit ableiten, die geeignet sind die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen zu erleichtern, ihre Anpassungsfähigkeit zu fördern, die Kommunikation zu verbessern und insgesamt einen wertschätzenderen, liebevolleren Kontakt zu ermöglichen.

Zielgruppe
:
Für Berufspraktiker aus der sozialen, pädagogischen, beraterischen und therapeutischen Arbeit

Inhalte:

  • Trauma und seine Folgen
  • subtraumatische und traumatische Blockaden
  • Abwehr und Traumakompensation
  • Abwehr als Ressource
  • Symptome als Kommunikationsversuch
  • Wertschätzung, Empathie und Kongruenz – notwendige Vorraussetzung für entwicklungsförderliche Kommunikation
  • Traumabearbeitung und Auflösung traumatischer und subtraumatischer Blockaden durch Förderung der Selbstliebe
  • Traumapädagogik: Trigger vermeiden, Selbstbejahung fördern, Krisen nutzen
  •  

Leitung:                       Brigitte Koch-Kersten
 
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